Warum nur richtige Visualisierung dabei hilft, Ziele zu erreichen

Haben Sie sich schon einmal ein Ziel gesetzt und es nicht erreicht?

Gut möglich, dass Sie es nicht erreichen konnten, unwissentlich, durch einen falschen Rat…

Dies ist der 3. Teil unserer Serie, in der wir die Stolpersteine beim Ziele setzen zeigen. (Hier sind Teil 1, Teil 2 und Teil 4.)

Du musst nur genug daran glauben und es Dir intensiv vorstellen.

Visualisierung lautete das Zauberwort.

Doch ganz so einfach ist es nicht, wenn Sie Unterstützung suchen, um Ihre Ziele zu erreichen.

Im Gegenteil. Visualisierung kann Ziele verhindern wie neueste Forschungen zeigt. Und zwar dann, wenn sie falsch durchgeführt wird.

Wie kann das sein?

Warum die falsche Visualisierung Ziele boykottiert

Positive Phantasien sind nicht verkehrt. Es ist durchaus sinnvoll zu glauben, dass etwas gut ausgehen wird. Positive Phantasien erlauben uns den Erfolg zu sehen und zu fühlen.

Und genau das ist das Problem, wenn wir uns einfach nur vorstellen, dass wir bereits Erfolg hatten.

Unser Gehirn ist so überzeugend, sich Bilder und zukünftige Ereignisse auszumalen, dass wir keinen Drang mehr verspüren, aktiv zu werden. Wir werden träge, wie eine Katze nach einer üppigen Mahlzeit.

Die gute Nachricht lautet: Das können Sie mit einer einfachen Maßnahme verhindern.

Stellen Sie sich die Frage: Was ist der Preis für mein Ziel?

Wie ist das, wenn ich es geschafft habe, meine Ziele zu erreichen?

Achten Sie auf zeitliche, finanzielle und Verhaltens-Änderungen.

Ein Beispiel:

Ihr Ziel ist, wieder in Ihre alte Hose zu passen und dazu wollen Sie in´s Fitnessstudio gehen. Sie müssen Zeit einplanen. Training, Anfahrt, Duschen.

Sie müssen auch anders essen. Sie können nicht mehr, wenn Ihnen schon der Magen in den Kniekehlen hängt, einfach zum nächstbesten (Burger, Brötchen oder Butterkuchen) greifen. Und für diese Situationen müssen Sie vorbeugen. Butterbrotdose kaufen, früher aufstehen, Sandwich machen, Obst schnippeln…

Falls Sie jetzt denken, Sie bräuchten das nicht und können in der Situation lässig reagieren und bewusst entscheiden – vergessen Sie es.

Das ist etwa so, als ob Sie einen 7,5 Tonner auf eisglatter Fahrbahn stoppen wollen. Es geht nicht. (Und Sie wissen das, weil Sie das schon erlebt haben, stimmt´s?)

Sie benötigen einen Rahmen, sonst kommt der Schweinehund durch die Hintertür

Noch ein Beispiel:

Sie stellen sich die Frage: Wie steigere ich meinen Umsatz? Wahrscheinlich wünschen Sie sich mehr Kunden und wollen mal in Urlaub fahren.

Sie wollen die Unsicherheit als Unternehmer ablegen. Sich nicht mehr wie ein Sklave in Ihrer eigenen Firma fühlen. Sie wollen Klarheit und Systematik. Was eine gute Sache ist.

Sie stellen sich vor, wie es wäre, wenn … und jetzt fragen Sie sich:

Was ist der Preis für mein Ziel, konkret?

  • Muss ich regelmäßig früher aufstehen?
  • Muss ich die Neukundengewinnung besser organisieren?
  • Benötige ich gute Verkaufsprozesse?
  • Brauche ich einen Marketing-Kalender, um alle Aktivitäten unter einen Hut zu bringen?
  • Sollte ich mir Hilfe holen, womöglich meine Technik delegieren?

Malen Sie sich diese Dinge aus. Ganz motivierte schreiben sie sogar auf. Denken Sie an den 7,5 Tonner auf spiegelglatter Fahrbahn – wenn Sie das Eis, die Fallstricke, bewusst vermeiden, sind Sie ein Stück weiter.

Sie benötigen keine Hochgeschwindigkeit um anzukommen.

Zusammenfassung

Um Ziele zu erreichen können Sie Visualisierung nutzen – wenn Sie es richtig machen. Stellen Sie sich den Prozess vor. Das, was Sie tun müssen, um dorthin zu kommen, wo Sie hinwollen.

Bei der Visualisierung, die Sie nicht voran bringt, stellen Sie sich lediglich das Endergebnis vor. Was das Gehirn in den trügerischen Zustand versetzt, der deaktiviert – anstatt zu aktivieren.

Weiter geht es im 4. Teil mit einem äußerst hinterhältigen Problem. Wenn Sie wissen wollen, wie Sie Procrastination oder das Aufschieben von Tätigkeiten verhindern, finden Sie einen unschlagbaren Tipp.

 

© 2019 RisingBiz Ventures Ltd. Alle Rechte vorbehalten.