Wenn Kunden nerven: Drei Tipps, bevor Sie explodieren

Niemand spricht darüber, wenn Kunden nerven.

Wenn Ihr Ansprechpartner am Telefon besonders schräg, unleidlich, un… reagiert.

Doch Sie kennen es, wenn Sie viel telefonieren.

Und Sie kennen ihn.

Den Moment, an dem Sie verkrampfen.

Die Sekunde, in der Sie nicht so professionell reagieren, wie Sie es (eigentlich) wollen.

Oder sollten.

Der Augenblick, indem Sie Kunden anbrüllen wollen …

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Es ist der Moment, an dem WIR einmal die Spielregeln bestimmen wollen

Manchmal ist das Bedürfnis klein wie der Wunsch, dass jemand wenigstens eine E-Mail akzeptiert. Manchmal ist es größer.

Wir nennen es den Ich-Will-Effekt bei der Telefonakquise.

Falls Sie das kennen: Es ist normal. Besonders wenn Sie viel telefonieren. Fast unerträglich wird das Bedürfnis, wenn Sie auf viel Ablehnung und Widerstand stoßen.

Was können Sie tun?

3 Tipps, wenn Sie bei der Kundenansprache Ihren Willen durchsetzen wollen:

Tipp #1: Machen Sie Pause

Es gibt eine Grenze, ab der man nicht mehr gut ist. Wir haben bis zu 80 Kundengespräche durchgeführt. Täglich. Das ist möglich. Doch länger als vier Wochen ohne ein paar Tage Pause empfehle ich es nicht. Der Grund?

Gut gemachte Kundenansprache ist anstrengend.

Sie müssen präsent sein. SICH zeigen. Auf Nuancen in der Stimmung Ihres Ansprechpartners reagieren. In jeder Sekunde.

Das ist Schwerstarbeit.

Viele denken: Das ist doch nur ein bisschen Reden am Telefon.

Ja.

So wie die Formel 1 NUR Autofahren ist.

Tipp #2: Verändern Sie Ihren Ansatz

Wenn Sie Ihren ersten Marathon laufen und setzen sich als Ziel, zu gewinnen … wie realistisch ist das?

Ähnlich ist es bei der Telefonakquise.

Wollen Sie im ersten kalten Kontakt verkaufen, kämpfen Sie gegen Widerstand. Dazu zählt alles, von dem Sie wollen, dass es ein Kunde tut. Ist das für Sie in Ordnung – wunderbar.

Falls Nein, verändern Sie Ihre Haltung. Knüpfen Sie Kontakt, anstatt zu verkaufen. Disqualifizieren Sie diejenigen, die nicht in Frage kommen.

Wie beim Marathon nimmt das den Druck von Ihnen – und Ihren Kunden.

Tipp #3: Drehen Sie den Spieß um

Nicht Ihre Kunden … sondern den organisatorischen Ansatz der Akquise. Normalerweise wird die meiste Zeit in die Anrufe gesteckt. Disqualifizierung geschieht hier wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Das ist weder zeitgemäß noch schlau. Und es verbrennt Kunden.

Wenden Sie lieber eine Kombination von Akquise-Methoden an, um kalte Kontakte anzuwärmen. Und stecken Sie mehr Zeit in Recherche. Vorher. Dadurch sprechen Sie automatisch mit mehr Kunden, für die Ihr Angebot besser geeignet ist.

Dadurch sinkt der Widerstand.

Ansprechpartner reagieren netter.

Und Sie haben keinen Grund mehr für … was war es noch?

Zusammenfassung

Wenn Kunden nerven ist das nicht optimal. Aber normal. Denn es kann vorkommen. Mal hat ein Kunde einen schlechten Tag. Mal passt die Chemie einfach nicht.

Entscheidend ist, dass wir lernen, mit schwierigen Gesprächssituationen umzugehen. Und einfach wieder entspannen.

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