Motivation bei der Akquise: Die Mini-Step-Methode

Wir werden immer wieder gefragt, was die beste Motivation bei der Akquise ist.

Denn egal ob Sie am Telefon Kunden gewinnen wollen, auf einer Veranstaltung oder indem Sie Artikel schreiben:

Es ist anstrengend.

Und oft mühsam.

Deshalb hier unser schnellster und wirksamster Tipp.

Er funktioniert immer.

Wenn er angewendet wird …

Der beste Motivation bei der Akquise

Er ist, wie alle Tricks, die tatsächlich etwas bringen, aus der Gehirn-Küche. Dieser ist von BJ Fogg. Er kreiert Systeme, die Menschen dabei helfen zu tun, was sie tun wollen. Und das auf eine sehr einfache Weise.

Doch der Reihe nach.

Was verursacht Motivations-Verlust?

In 9 von 10 Fällen ist es Überlastung oder Überforderung. Wir fühlen uns von der Menge, Intensität oder vermuteten Dauer der Aufgabe erschlagen. Und dabei helfen keine Produktivitäts-Tipps. 

Es ist zu viel, zu kompliziert, zu komplex. Meistens geht es einher mit dem What the Hell Effekt. Wir kommen ins Büro, trinken Kaffee, checken E-Mails und versinken im unorganisierten Arbeits-Chaos.

Gegen 12 Uhr stellen wir fest, dass wir noch nichts Entscheidendes geschafft haben. Und wir denken: Es lohnt sich nicht mehr, bis zum Mittag etwas anzufangen.

DAS ist der What the Hell Effekt.

Die Drei-Schritt-Methode für zuverlässige Verhaltensänderung

Das Programm von BJ Fogg heißt Tiny Habits®, kleine Gewohnheiten. Ich habe vor Jahren daran teilgenommen und war begeistert, wie schnell es wirkt.

Hier die wichtigsten Punkte. 

Laut Fogg, der über 20 Jahre an der Stanford Universität forscht, gibt es nur drei Dinge, die menschliches Verhalten langfristig verändern.

Option A. Eine Erleuchtung.

Option B. Eine Veränderung der Umgebung.

Option C. Baby Schritte.

Das mit der Erleuchtung ist wenig zuverlässig. Die anderen beiden Optionen sind die Grundlage seiner Drei-Schritte-Methode.

Schritt # 1: Welches Verhalten wünschen Sie?

Übertragen Sie Ziele und Ergebnisse in (Verhaltens-) Maßnahmen. Seien Sie konkret.

Schritt # 2: Machen Sie es sehr einfach. 

Wie können Sie das gewünschte Verhalten leicht umsetzen? Einfachheit ist entscheidend.

Schritt # 3: Das Verhalten „Triggern“.

Welche Auslöser kann es für das Verhalten geben? Es gibt natürliche Auslöser. Und wir können Auslöser schaffen. Doch kein Verhalten existiert ohne Auslöser.

Ein Beispiel

… und es ist von BJ Fogg selbst.

Schritt # 1: Er wollte fitter werden. Das ist das gewünschte Verhalten. Er wählte Push-Ups. Das ist konkret. 

Schritt # 2: Er nahm sich kleine Schritte vor. Jeweils nur zwei Push-Ups hintereinander. Das ist klein und einfach.

Schritt # 3: Er führte sie nach einem Trigger durch, der immer vorhanden ist. Dem Besuch des WC. Das ist der Trigger.

Mittlerweile schafft er 50 bis 60 Push-Ups am Stück.

Noch ein Beispiel in punkto Telefonakquise

Schritt # 1: Sie wollen mehr Aufträge und dafür mehr Anrufe bei potentiellen Kunden durchführen.

Schritt # 2: Sie nehmen sich 3 Anrufe täglich vor. Sie legen am Vorabend eine ausreichende Menge guter Daten bereit.

Schritt # 3: Nachdem Sie Ihren Computer hochgefahren haben, setzen Sie sich an Ihr Telefon und rufen an.

Das war es.

Doch es gibt einen Haken bei der Motivation bei der Akquise:

Es funktioniert nicht ohne Belohnung

Das muss keine große Sache sein. Sie sagen sich selbst: Großartig. Oder: Bingo. Oder Sie versichern sich, wie toll Sie sind. Was es auch sein mag, die Belohnung, das Lob, verstärkt positives Verhalten.

Weshalb man es wieder tut. Und wenn Sie erste Ergebnisse sehen – Bauchmuskeln und Termine – haben Sie eine Motivationsspirale aufwärts in Gang gesetzt.

Falls Sie nicht wissen, was Sie am Telefon zu Kunden sagen sollen … da helfen die Gesprächsbausteine. Die sind einfach und konkret. Und haben einen Trigger.

Sie landen in Ihrer Inbox, NACHDEM Sie sie hier angefordert haben … 🙂

 

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