Die Angst vor der Telefonakquise überwinden

Sie sind kein ängstlicher Mensch. Sie stehen Ihren Mann oder Ihre Frau im Berufsleben und sind nicht besonders gehemmt im Umgang mit Menschen.

Aber wenn es darum geht, jemanden anzurufen, den Sie nicht kennen, sieht die Sache anders aus.

Wenn Sie einen Kunden anrufen sollen, mit dem Sie noch nie Kontakt hatten, würden Sie lieber einen Lurch küssen, als zum Hörer zu greifen.

Sie müssten eigentlich viel telefonieren und suchen nach einer Lösung.

Lassen Sie mich Ihnen helfen. Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass Sie nach dem Lesen dieses Artikels Telefonakquise lieben…

Aber es wird leichter sein. Und Sie werden sich weniger quälen. Denn Quälerei ist kein Weg, sich langfristig zu motivieren.

Sind Sie bereit? Los geht´s.

Die Voraussetzung, damit Sie Angst vor der Telefonakquise überwinden.

Fragen Sie sich: Will ich diese Sache wirklich meistern?

Falls nicht, nützen Ihnen weder Coachings, noch Kurse, noch das Lesen von Artikeln.

Wenn Sie es wollen, großartig. Nehmen Sie jetzt einen Block und schreiben auf:

Ich – Vorname, Name – will diese Sache mit der Telefonakquise hinbekommen, weil – hier steht Ihr Grund. Und ich verpflichte mich, es für einen Zeitraum von drei Monaten ernsthaft zu versuchen.

Das ist eine Selbstverpflichtung. Sie können mehr schreiben, wenn Sie wollen. Sie müssen es nicht.

Warum tun Sie das? Weil Sie Ihr Ziel eindeutig formulieren müssen. Alles andere ist Zeitvergeudung.

Hängen Sie Fotos, an Ihren Arbeitsplatz, die Ihr Ziel verkörpern. Das trägt zur Motivation bei. Und – Sie vergessen sonst Ihren Vorsatz.

Schritt Nummer 1: Machen Sie eine Selbstverpflichtung.

Damit sind wir bei der nächsten Gehirn-Sache…

Versprechen, die Sie nicht einhalten, machen es umso schwieriger.

Wir alle kennen das: Die Morgen-Diät, die Neujahrsvorsätze, die „nie-wieder“ Versprechen. Es wird immer schwerer, wenn Sie es nicht durchhalten. Dabei ist es noch nicht einmal Ihre Schuld.

Die Sache konnte gar nicht klappen, denn: Die meisten Vorsätze haben einen eingebauten Fehler. Sie sind zu groß. Zu viel. Und zu „auf einmal“.

Von Größe 56 auf 36. Von „Coach-Potato“ zu „Sportler des Jahres“. Vom Tellerwäscher zum Millionär. Von „Seit 3 Jahren nicht anrufen“ zu „jeden Tag 30 Anrufe“. So funktioniert es nicht.

Sie müssen Aufgaben in Mini-Aufgaben unterteilen. Dann funktioniert es.

Schritt Nummer 2: Gehen Sie kleine und machbare Schritte.

Sie machen keine Telefonakquise, weil Sie Ablehnung fürchten?

Das ist clever, denn: Besser, nicht mit schlechten Techniken zu telefonieren, die nicht klappen können. Sie wecken Widerstand bei potentiellen Kunden und machen es unmöglich, Termine zu vereinbaren.

Woher kommt der Widerstand?

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen bei Kaffee und Kuchen. Es klingelt. Sie gehen genervt an die Tür. Dort steht jemand und sagt: Also ich wollte mal fragen, ob Sie…und hält Ihnen eine Tasse hin, auf der ein Eurozeichen aufgedruckt ist…

Die Chancen stehen gut, dass Sie die Tür mit einem: „Nein Danke“, schließen. Auch wenn es die Nachbarin war, die Sie noch nicht kennen, mit der Bitte um eine halbe Tasse Zucker…

Das ist Widerstand. Wir alle haben ihn. Wenn wir etwas nicht kennen. Wenn wir gestört werden. Wenn uns jemand etwas verkaufen will. Die meisten Telefonakquise-Strategien versuchen genau das zu tun.

Gehen Sie lieber defensiv vor.

Wählen Sie einen Gesprächseinstieg, der auf Ihre Firmen-Kunden zugeschnitten ist.

In den TelefonArt Einsteiger-Tipps finden Sie die ersten Schritte übersichtlich aufgelistet.

Von Z wie Zielkunden herausfinden, über R wie Recherche bis A wie das richtige Angebot formulieren.

Niemand kann Telefonakquise, nur weil er ein privates Telefonat führen kann. Man kann auch kein Restaurant leiten, nur weil man passabel kochen kann.

Telefonakquise müssen Sie erlernen. Aber es geht schneller, als Sie womöglich befürchten… und Sie wissen ja jetzt, wo Sie das passende Werkzeug finden.

Schritt Nummer 3: Lernen Sie alles darüber.

Zusammenfassung

Sie verlieren die Angst vor der Telefonakquise, je mehr Sie darüber wissen. Doch um genügend darüber zu wissen, müssen Sie eine Weile dabei bleiben.

Sie müssen hartnäckig sein. Und Sie müssen die richtigen Dinge tun.

Relativ wahllos einige Hundert Adressen zu telefonieren, bringt Sie nicht weiter.

 

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