Checkliste Telefonakquise: Was hilft mir – beim Start, bei Angst und wenn ich mehr Termine will?

Jeder echte Profi bereitet sich auf seine Arbeit vor. Eine Checkliste hilft dabei.

Aktualisierung April 2014: Stellen Sie sich vor, Sie sind noch nie geritten und wollen es probieren…Steigen Sie dann auf ein Rennpferd und galoppieren mit irrem Tempo über riesige Hindernisse? Wahrscheinlich nicht.

Sie fangen klein an. Nehmen Reitstunden auf einem Pony. Mit etwas Übung wagen Sie sich an große Tiere.

Und bei der Telefonakquise?

Da nehmen viele das Rennpferd reiten los…und fallen bei dem ersten Problem auf die Nase. Weil ein Kunde pampig wird. Weil es ums verrecken nicht klappt.

Weil die vielen Absagen weh tun und Sie mehr und mehr Hemmungen verspüren, den Hörer in die Hand zu nehmen.

Atmen Sie einmal tief durch.

Daran ist nicht das Telefon schuld. Und Sie sind erst recht nicht daran schuld. So wie das Pferd nichts dafür kann, wenn wir fallen.

Wenn Sie durch Kaltakquise Kunden gewinnen wollen, ist es wie mit dem Reiten. Die Sache sieht einfach aus, doch Sie benötigen Vorbereitung und Übung.

Auf dieser Seite sind alle Tipps, die Sie benötigen, wenn Sie sich fragen: Wie starte ich mit Telefonakquise? Und wenn Sie bereits Profi sind, finden Sie Werkzeuge und Strategien, um noch mehr Termine zu vereinbaren.

Tipps für die Telefonakquise. Damit Sie entspannt telefonieren – Und Kunden sich darauf freuen, mit Ihnen zu sprechen

Und das wichtigste – damit Sie Kunden gewinnen.

Sind Sie dabei? Lassen Sie uns loslegen…

Wenn Sie das hier gelesen haben, wissen Sie mehr über Kaltakquise als 99% der Menschen, die sie machen. Oder die viel telefonieren, wie Personalberater, die Kandidaten anrufen, Institute, die Umfragen durchführen, Organisationen, die weitere Services anbieten…

Die folgende Liste ist lang. Es sind einige Stunden Training. (Freuen Sie sich, eine Stunde Coaching kostet bei uns 220 €…). Lassen Sie sich davon nicht abschrecken. Denken Sie an den Ausspruch: Wie isst man einen Elefanten? Bissen-für-Bissen.

Nicht dass ich möchte, dass Sie einen Elefanten essen…

Nehmen Sie sich eine Sache vor, dann die nächste. Wenn Sie angestellt sind, gehen Sie zu Ihrer Chefin/Ihrem Chef und arbeiten Sie gemeinsam an einer Akquise-Strategie. Es geht um das wichtigste Kapital Ihrer Firma:

Um Sie als Mitarbeiter und um Ihre Kunden. Beides ist wichtig. Wenn Sie gefrustet sind, ist das schlecht. Wenn Ihre Kunden (durch einen sub-optimalen Anruf) gefrustet sind, bringt das ebenfalls nichts.

Sehen Sie es einmal so: Was ist das wichtigste, damit eine Firma wächst und gedeiht?

Exakt: Neue Kunden, Aufträge und Umsatz. Wenn Sie für das wichtigste sorgen sollen, ist diese Aufgabe wichtig. Sogar mega-wichtig. Das ist kein “Lari-fari-Job”, den man mal eben machen kann. Keine “Zwischen-Tür-und-Angel-Aufgabe”, die einer Strafarbeit gleicht.

Wenn nicht ausreichend Kunden und Umsatz hereinkommen, ist das vorsichtig formuliert “suboptimal”. Denken Sie daran, falls Sie einmal gefrustet sind oder ein Vorgesetzter nicht ganz versteht, wie wichtig Ihre Aufgabe ist.

Sie ist es.

Lassen Sie sich Zeit. Und wenn Sie nicht weiter wissen – Sie wissen ja, wo Sie uns finden…

Frage #0: Wie Sie heute so verkaufen, wie Kunden des 21. Jahrhunderts kaufen wollen

Die Welt hat sich verändert – klar, da erzähle ich Ihnen nichts Neues. Und Sie wissen auch, dass die Kunden von heute anders kaufen.

Einer der wichtigsten Gründe ist eine Sache, ohne die kaum ein Mensch an einem gegebenen Tag mehr freiwillig auskommt: Ich spreche vom Internet. Das Internet hat unser Kaufverhalten nachhaltig verändert.

Es gibt Menschen die Möglichkeit, jederzeit die Informationen abzurufen, die sie benötigen. Wodurch Kunden fast rund um die Uhr entscheiden können, ob sie kaufen, wann und bei wem.

Wenn wir als Anbieter wissen, dass wir die Aufmerksamkeit der Kunden durch konkrete Aussagen leichter gewinnen, wird unser Leben dadurch schlagartig einfacher.

Wenn wir Kenntnis davon haben, dass zu viel Auswahl zu Informationsoverload und einem Nein führt, hilft uns dass, Informationen besser zu dosieren.

Und wenn wir dann noch verstehen, warum Kunden den sicher geglaubten Auftrag plötzlich verschieben (und was wir tun können, damit das nicht passiert), dann macht die Wissenschaft, also Psychologie, Gehirn- und Verhaltsforschung, Sozialwissenschaften…unser Leben als Anbieter etwas leichter.

Die Sache hat nur einen klitzekleinen Haken…

Sie sagen es – wir müssen all diese Informationen anwenden. Aber einen Haken hat ja alles, oder? (Die drei oben genannten Quellen stammen von unserer Webseite Passion & Profit – Sie haben eine Leidenschaft, wir bauen daraus ein Business.)

 

Frage #1: Gehen Sie dahin, wo das Geld ist – oder “Wer ist meine Zielgruppe”?

Die meisten antworten auf die Frage nach der eigenen Zielgruppe: Das sind Alle! Wirklich alle?

Greise und Teenis, Männer, Frauen und Kinder. Selbständige, Angestellte und alleinerziehende Väter. Schwangere und Singles.

Eher nicht. Es gibt eine Gruppe, die am ehesten benötigt, was Sie anbieten.

Hinzu kommt: Sie verkaufen wenig, wenn Sie Ihre Zielkunden nicht kennen. Denn – wenn Sie jede/n mit dem gleichen Spruch “anmachen” passt dieser Spruch für niemanden…

Hier zwei Möglichkeiten, mehr herauszufinden:

Warum sollten Kunden Ihnen zuhören, wenn Sie gar nichts sagen, was für sie interessant ist? Ja, ich weiß. Was Sie haben ist interessant. Doch das sieht Ihre Kundin nicht unbedingt so.

Stellen Sie sich vor, Sie verkaufen Roller Skater und versuchen die, einer zwar rüstigen, aber dennoch hoch-betagten Seniorin schmackhaft zu machen. Sie ist schließlich Teil der Zielgruppe ALLE, oder? Das ist nicht clever, wenn Sie Widerstand Ihrer Kunden vermeiden wollen und nicht alle Zeit der Welt für Ihre Akquise haben.

Sie haben viel zu tun? Sie sind überarbeitet und gestresst? Umso wichtiger ist es, dass Sie überlegt vorgehen. Sie haben keine Zeit zu verschenken.

Hier zwei Wege:

 

Frage #2: Recherche – oder: Wie finde ich die Adressen der richtigen Ansprechpartner?

Identifizierung der richtigen Firmen und Ansprechpartner ist nach der Zielgruppe das A und O. Der Hauptgrund, warum Kunden auf Telefonakquise zickig reagieren ist die “Gießkannenakquise”.

Was ist Gießkannenakquise?

Telefonbuch auf – Finger rein – anrufen. Ihre Ansprechpartner reagieren sauer. Stellen Sie es sich so vor, als ob Sie Heidi Klum eine Mitgliedschaft für die Weight Watchers verkaufen wollen. Das ist nicht nur unnötig, sondern fast eine Beleidigung.

Und genauso reagieren potentielle Kunden auf Gießkannenakquise: Beleidigt.

Hier unsere Recherche-Tipps:

Sehen Sie es wie die Sache mit den Verabredungen: Wenn Sie wissen, wen Sie gerne mögen, gehen Sie dorthin, wo Ihre Chancen steigen, diese Menschen auch zu treffen.

Sie gehen eher in den Wanderclub, wenn Sie Senioren treffen wollen – und nicht in einen Kletter-Verein.

Wenn Sie nicht selbst recherchieren wollen, sind folgende Adressen eine Anlaufstelle. Die Auflistung stellt keine Wertung oder Werbung unsererseits dar. Es sind Anbieter, die unsere Kunden oder wir genutzt haben. Es existieren noch viele gute Anbieter, einfach selbst recherchieren, mit dem Schlagwort “Adressdaten” oder “Akquisedaten”:

Eine weitere Möglichkeit sind vorqualifizierte Leads. Das sind Adressen von Ansprechpartnern, die mit hoher Wahrscheinlichkeit benötigen, was Sie anbieten.

Der Vorteil: Sie steigern die Chancen auf einen Termin deutlich.

Der Nachteil: Diese Adressen kosten Geld. Von Coaching-Kunden wissen wir, dass sich Kosten bis zu 60€ je Adresse lohnen, wenn der Gesprächseinstieg professionell ist und Dienstleistung/Produkt gut sind.

Bleibt noch die Frage:

Wie viele Adressen benötigen Sie beim Start der Telefonakquise?

 

Frage #3: Wieso soll ich mich organisieren – oder: Warum brauche ich eine Datenbank?

Sie haben die Daten, Sie rufen an – und was dann?

Was machen Sie, wenn jemand sagt: Jetzt nicht, vielleicht in 4 Monaten? Wie stellen Sie sicher, dass Sie wieder anrufen, wenn jemand Unterlagen möchte? (Sie rufen wieder an, ja? Versprechen Sie es…)

Nein, keine Klebesticker auf den Bildschirm kleben. Arbeiten Sie mit einer Datenbank. Keine Angst, das ist keine große Sache, denn Sie haben bereits eine, wenn Sie einen Computer besitzen.

Beispielsweise Microsoft Outlook. Sie können Adressen speichern und im- oder exportieren, Notizen speichern und Kategorien vergeben: Unterlagen versendet, Termin vereinbart, Termin stattgefunden usw.

Sie können Wiedervorlagen machen, wie es mit einem Kunden weitergeht. Kein Anruf geht verloren, Sie gewinnen Zeit. Hier unsere Planungstipps:

Frage #4: Warum der Leitfaden erst gut wird, wenn ich weiß, mit wem ich spreche – oder: Welche Infos benötige ich über einen potentiellen Kunden?

Je mehr Infos, desto leichter finden Sie, was Ihre Kunden interessiert. Sie müssen nichts besonders Brilliantes sagen. Sie müssen das sagen, was Ihre Kunden interessiert und Sie anbieten.

Das ist das Schlüssel-Schloss-Prinzip. Zu diesem Thema geben wir in unserem Newsletter weitere Tipps.

Sie erinnern sich an die Sache mit der Rentnerin und den Roller Skatern? Wenn Sie wissen, dass die Dame auf Darjeeling steht und lassen ihr den Prospekt eines neuen First Flush zukommen. Was denken Sie geschieht?

Genau. Wenn Sie nicht den Fehler machen, und das Follow up versäumen (dazu kommen wir noch) haben Sie gute Chancen. Wenn Sie dann noch das ANTON Prinzip, das Kunden zeigt, warum Sie der Experte sind, nutzen, ist das Verkaufen noch kein Kinderspiel – aber um gefühlte 3000% einfacher.

Sie benötigen:

  • Webseite der Firma (zum Nachschauen, das ist der Wink mit dem Gesprächseinstieg!).
  • Name Ansprechpartner (mit Telefonnummer, ideal ca.-Anzahl der Mitarbeiter).
  • Funktion Ansprechpartner (Beispiel: Leiter Marketing, VP, GF, plus Name der Sekretärin).

Hier eine ausführliche Liste (eine DIN A4 Seite) zum Ausdrucken:

Checkliste für die Recherche von Ansprechpartnern für die Telefonakquise.

 

Frage #5: Warum Geschwindigkeit Teil des Erfolgs ist – oder: Wie kann ich Gas geben bei der Telefonakquise?

Das wichtigste haben Sie bis hierher getan. Glückwunsch: Sie kennen Ihre Zielgruppe – das spart die meiste Zeit, weil Sie bei den richtigen Menschen anrufen. Kein Frust mehr, weil Ansprechpartner jetzt relaxt reagieren.

Es gibt noch eine Sache, die Sie richtig auf Touren bringt. Das Headset. Lesen Sie hier: 

 

Noch ein Tipp: 

Je besser Sie organisiert sind, desto niedriger sind Ihre Hemmungen, den Hörer in die Hand zu nehmen und tatsächlich anzurufen. Wenn Sie erst an dem Morgen, an dem Sie 69 Kaltakquise-Anrufe machen wollen mit der Vorbereitung beginnen, wird das nichts. Das wissen Sie.

Sie müssen vorher starten.

Richtig vorbereitet müssen Sie sich nur noch an den Schreibtisch setzen und den Hörer in die Hand nehmen.

Wir hätten nicht bis zu einer Million Euro Umsatz pro Telefonakquiseprojekt für einen einzigen Kunden generiert, wenn es nicht funktionieren würde. Aber nur unter ein paar Voraussetzungen. (Irgendeinen Haken hat schließlich alles, oder?)

Nutzen Sie ein ganz einfaches Organisationssystem, um schneller zu werden und Ihre Motivation zu behalten.

Frage #6a: Wie mache ich den verdammten Telefonleitfaden richtig – oder: Wie sag ich es meinem Kunden?

Kommen wir zum heiligen Gral der Telefonakquise. Der Telefonleitfaden oder wie ich es lieber nenne: Der Gesprächseinstieg. Er ist wichtig, sogar ultra-wichtig. Aber auch nicht wichtiger, als der 1. Satz zu einem Kunden, den Sie auf einer Messe ansprechen. In unserem Gratiskurs  erfahren Sie die wichtigsten Tipps, wie Sie Ihren ersten Satz erstellen.

Denken Sie an folgende Situation: Sie lernen jemanden kennen. Es gibt ca. 3 Millionen dummer Sätze, die man sagen könnte, oder? (Wenn wir ehrlich sind, viele davon haben wir gesagt…)

Fazit: Sie müssen mit dem Einstiegssatz immer richtig liegen, wenn Sie ein bestimmtes Ziel erreichen wollen. Machen Sie sich frei davon, dass Sie nur am Telefon besonders perfekt sein müssen. Selbst wenn Sie Ihren Partner sprachlich auf dem falschen Fuß erwischen, gibt es Probleme. Es schlägt sich nur etwas weniger auf Ihren Umsatz nieder, wenn danach der Haussegen schief hängt…

Die gute Nachricht lautet:

Wenn Sie die Frage# 1 nach Ihrer Zielgruppe, und die Frage #2 nach den Informationen über Ansprechpartner, sauber erarbeiten, haben Sie den Leitfaden schon fast.

Ein Beispiel:

  • Sie sollten wissen, was Ihre Kunden interessiert und
  • Sie müssen es mit dem “matchen”, was Sie anbieten.

Da ich meine Kunden am besten kenne, daraus ein Beispiel. Einen Vertriebsleiter interessiert beispielsweise: Wie können meine Vertriebsmitarbeiter Termine machen, die eine möglichst hohe Abschluss-Wahrscheinlichkeit haben, so dass viele Aufträge zustande kommen?

Dahinter verbirgt sich das Problem der Kosten. Außendienstmitarbeiter müssen weit fahren, sind in dieser Zeit nicht produktiv, produzieren Kosten. Danach müssen Angebote geschrieben werden, die umso “teurer” sind, je weniger Aufträge dabei herauskommen.

Das ist ein Problem, dass TelefonArt lösen kann, denn:

  • Wir zeigen, wie Sie Termine am Telefon vereinbaren, die eine Abschluss-Wahrscheinlichkeit von über 78% haben. (Unsere Sherpa-Systematik.)

Nehmen Sie ein spezifisches Problem. Verpacken Sie es in einfache Worte, die das Gehirn leicht aufnehmen kann und “matchen” es mit Ihrer Lösung. Und fertig ist ein Akquise-Cocktail, köstlich wie Himbeereis an einem strahlend blauen Sommertag.

 

Achtung: Es ist ein Fehler, nach dem Grundsatz “viel hift viel” vorzugehen. Also viel sprechen, viele Informationen nennen. Sie erreichen das Gegenteil. Im Artikel: Wie soll ein Skript oder Leitfaden für die Telefonakquise aussehen, finden Sie weitere Hinweise.

Ihre Rohfassung “garnieren” Sie mit Belegen. Quasi das Topping auf dem Kuchen, der Social Proof. Sie können Aussagen zufriedener Kunden verwenden. Beispiele, wie das aussehen kann, finden Sie auf der Seite mit Aussagen von Kunden über unsere Kurse und Seminare.

 

Warum schreiben wir Ihnen nicht 100 Telefonleitfäden und der Käse ist gegessen?

  • Sie müssen Ihre Branche kennen, um einen guten Telefonleitfaden zu schreiben.
  • Sie müssen die Sprache Ihrer Kunden verwenden.
  • Es kostet Zeit. Keine Doktorarbeit. Aber länger als die Vorabend-Soap dauert es schon.
  • Sie müssen testen und ggf. Verbesserungen vornehmen.

Für schwierige Branchen:

Zu guter letzt: Was, wenn jemand ans Telefon geht, wenn Sie es nicht erwarten?

 

Frage #6b: Wie reagiere ich bei einem Einwand – oder: Wie überzeuge ich Kunden möglichst unauffällig?

Die gigantische Herausforderung am Telefon lautet: Sie können keine Einwände behandeln, weil Kunden sonst sauer reagieren. Und womöglich haben Sie diese Lektion schon bitter am eigenen Ohr erfahren :(.

Sie kennen die Situation von sich selbst: Sie sind in eine wichtige Arbeit vertieft. Sie haben Zeitdruck. Die Sache muss fertig werden. Da klingelt das Telefon. Sie sind in Gedanken und gehen ran oder wollen einfach nur schnell hören, wer es ist. Und dann:

“Einen wunderschönen guten Tag. Hier ist Pusemuckel-Peter/Petra von Pusefirma. Wir bieten…unsere Vision ist…unsere Prinzipien…Strategien….Methoden für voluminöse Expansion der subterraren…blah, blah, blah…”

Genug der Schmäh. Sie hören – ich weiß – auch am Telefon kann man Kunden intelligent, smart und seriös zugleich ansprechen. (Dahinter verbirgt sich unser Zaunpfahl Hinweis auf den Gratis-Kurs). Und  intelligenter, als die tumben Wortschwalle Ihrer Mitbewerber – das können Sie allemal…

Aber wie?

Sie sind auf dem allerbesten Weg.

Geben Sie sich etwas Zeit. Mal ehrlich, wenn verkaufen so einfach wäre, säßen wir gemeinsam auf Barbados und würden CaiPi trinken…keine schlechte Vorstellung. Doch so spielend leicht wird Verkaufen erst, wenn Sie noch ein paar Spielregeln kennen.

Hier der wichtigste Tipp, mit dem Sie Einwände am Telefon gar nicht erst aufkommen lassen.

Telefonakquise-Tipps: Beachten Sie dieses Prinzip und es tauchen keine Einwände mehr auf. 

Wenn Sie noch mehr zu Einwänden erfahren wollen, schauen Sie in unserem 1 x 1 zur Einwandbehandlung nach.

Einwandbehandlung 1 x 1: Die 6 besten Werkzeuge, um jeden Einwand erfolgreich zu behandeln.

Hier finden Sie Einwände zum Preis, zu anderem Anbieter, zum Thema an sich und, und, und.

Fangen Sie mit dem 1. Artikel an. Das ist der wichtigste. (Für das 1 x 1 empfehle ich tatsächlich vorher einen CaiPi…).

 

Frage #7: Ich habe es getan, wieso muss ich nochmal – oder: Follow up – Infos versenden, die nicht im Mülleimer landen…

Oft wollen Kunden Informationen über Ihr Angebot. Die Frage lautet: Wollen sie die nur, um Sie abzuwimmeln?

Natürlich kann es sein, dass jemand Sie abwimmeln möchte. Aber was, wenn nicht? Was, wenn es tatsächlich ein Thema sein könnte, aber Ihr Ansprechpartner gerade keine Zeit hat?

Die Frage nach Unterlagen ist eigentlich ein Geschenk des Himmels. 

Warum?

Lassen Sie mich etwas ausholen: Sie benötigen 7 bis 12 Konakte, bis ein Kunde kauft. Die meisten Verkäufer stoppen nach dem 1. Kontakt am Telefon. (Und da es 99% schlecht machen, haben Sie die großartige Chance, sich sehr leicht positiv zu unterscheiden. Kein Scherz – darüber habe ich schon einige lukrative Aufträge geholt.)

In diesen 7 bis 12 Kontakten geschieht einiges in Punkto Vertrauen, Relevanz, Zuverlässigkeit, Social Proof…wieder so eine Gehirn-Sache.

Statistisch steigt Ihre Chance auf den Auftrag bereits nach dem 3. Kontakt um 50%. Sie müssen lediglich dran bleiben. (Nein, nicht indem man die Omi anruft und ihr Inline Skater anbietet mit den Worte: Hey, Jo…).  Warum Sie Ihr Angebot wiederholen müssen, können Sie hier lesen.

Wie machen Sie das mit dem Dranbleiben und den Infos?

Am einfachsten ist es, Infos per E-Mail zu versenden. Damit Kunden nicht entnervt wegklicken, müssen Sie ein paar Dinge beachten:

Informationen an Kunden versenden – aber wie?

So vermeiden Sie, dass Kunden Ihre E-Mail löschen.

So werden Ihre Flyer gelesen. (Video).

Sie müssen Kunden zeigen, dass Ihre Arbeit für ihn wertvoll ist und welche Ergebnisse er erwarten kann. Und Sie müssen durch den täglichen Meeting-, Projekt- und Umsatz-Druck zu ihm durchdringen. Da hilft nur Geduld und Dranbleiben.

Wie Sie Kundenkontakte pflegen, ohne eine Nervensäge zu sein.

Was tun, wenn Ihr heißer Lead plötzlich nicht mehr erreichbar ist?

 

Frage #8: Ständig vor die Wand laufen – oder: Wie komme ich an der Sekretärin vorbei?

Ganz ehrlich – das ist keine gute Idee.

Die meisten Sekretärinnen sind professionell. Sie helfen Ihnen, mit Ihrem Anliegen weiter zu kommen. Vorausgesetzt, Ihr Angebot ist für den, den Sie anrufen, relevant.

Starten Sie das Gespräch respektvoll und höflich und Sie erleben,

Oft fühlen wir uns so, als ob wir stören. Doch es gibt einen Kniff, wie Sie diesen vermeintlichen Nachteil in einen Vorteil verwandeln. Wieder eine Gehirn-Sache und einfach in der Anwendung.

 

Frage #9: Last but most important – oder: Was tue ich, wenn ich 1000 Gründe finde, den Hörer nicht in die Hand zu nehmen?

Der Grund für diese Techniken und diese Webseite war, dass ich bis zu 100 Anrufe machen musste. Täglich. Ich musste die Angst vor der Telefonakquise überwinden.

Anfangs redete ich mich heraus, dass ich keine Zeit für Telefonakquise habe.

Eigentlich wollte ich nicht den Hörer in die Hand nehmen und anrufen.

Ich musste einen Weg finden und tüftelte an einem System, das aus zwei Seiten bestand. Meine Seite und die meines Kunden. Beide hatten eines gemeinsam: Widerstand.

Ich lernte, dass Widerstand dazu gehört. Wir wollen erst einmal nicht. Wir wehren Neues ab. Das ist ein Relikt unseres alten Gehirns, das uns vor möglichen Gefahren schützen will. Ich musste es schaffen, unter dem Radar des Widerstands zu fliegen. Oder besser: Zu telefonieren.

Zwei gute Anfänge dafür sind:

Herausgekommen ist ein System, mit dem Sie den Widerstand bei sich, der sich als Angst äußert, auflösen. Und den Widerstand Ihrer Kunden komplett aushebeln, weil Sie wissen, was Sie sagen sollen und wie Sie es sagen sollen, damit Ihre Kunden mit Ihnen sprechen wollen. Die liegen Ihnen womöglich noch nicht zu Füßen – dazu benötigen Sie mehr als nur einen Anruf. Aber Sie sind auf dem allerbesten Weg dorthin.

Je besser Sie sich vorbereiten, umso sicherer sind Sie und umso professioneller wirken Sie. Unwissenheit wirkt unseriös und führt zu Angst. Kunden spüren das und reagieren mit Abwehr.

Warum Sie wahrscheinlich vor etwas anderem, als der Telefonakquise Angst haben, können Sie dort nachlesen.

Brauchen Sie diese Menge an Vorbereitungen?

Mal überlegen…Wenn Sie Stress und Frust sehr gut aushalten und andere finanzielle Ressourcen haben, als Ihre Arbeit – nein. Sonst empfehle ich es unbedingt, wenn Sie am Telefon neue Kunden gewinnen wollen.

Und wenn Sie denken, dass die Gewinnung von neuen Kunden am Telefon, out ist, könnte es daran liegen, dass Sie bis jetzt noch nicht die richtigen Werkzeuge hatten, um sich Ihr eigenes System aufzusetzen und sich für die Anrufe zu motivieren.

Aber das ist jetzt ja vorbei…

 

Nicht Telefonakquise ist schuld, wenn Kunden mit Widerstand reagieren

…sondern falsche Techniken, die Widerstand erzeugen. Wenn Sie unter dem Radar von Widerstand telefonieren, haben Sie keine Probleme, sondern gewinnen Freude an dem, was Sie tun. Und mehr Kunden so ganz nebenbei. Nehmen Sie sich die Zeit, es zu lernen. Es lohnt sich.

 

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Bild: © Microsoft ClipArt

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